LFM Duo Cup im Donington Park

Gestern Abend fand der vorletzte Lauf der Season 12 im LFM Duo Cup im Donington Park statt. Dabei handelt es sich um ein 60 Minuten Sprintrennen im GT Masters Format mit zwei Fahrern pro Auto, die zur Rennmitte in einem vorgegebenen Zeitfenster einen Fahrerwechsel durchführen müssen.

Diesmal waren wir wieder mit zwei Fahrzeugen am Start und schon das freie Training ließ erahnen, was uns wohl erwarten würde: Regen! Naja, was will man verlangen, wenn man in Großbritanien unterwegs ist? Unsere Jungs haben zwar fast gar nicht im Regen trainiert, aber aus Erfahrung wussten wir, dass uns diese Bedingungen voll in die Karten spielen würden, insofern wir den Start überleben.

Rudi Geiss und Patrick Thill waren in ihrem “Rentnertaxi 2.0” Ferrari 296 GT3 unterwegs, während Patrick Defawe und Florian Amrein im “Komm rum Mobil” Porsche 992 GT3 R starteten.

Die Qualifikation glich eher einer Lotterie, bei der es nicht um die Rundenzeit, sondern um etwas freien Platz auf der Strecke ging. 38 Autos auf 4.023km verteilt, dazu 12 Kurven, die jederzeit für eine gelbe Flagge sorgen können und Fahrer, die angesichts ihrer Aktionen den Kopf wahrscheinlich nur haben, damit es nicht in den Hals hinein regnet. Trotzdem konnten wir einigermaßen zufrieden sein, auch wenn wir im hart umkämpften Mittelfeld starteten.

Der Start verlief für diese Wetterverhältnisse um uns herum sehr diszipliniert und wir konnten mit beiden Autos die Kuschelgruppen vermeiden. Danach hieß es nur bei teilweise nicht vorhandener Sicht den Hobel auf der Strecke zu halten und zusehen, dass man bis zum Boxenstopp so sauber wie möglich fährt. Die beiden Patricks haben dabei einen super Job erledigt und die Autos nicht nur schnell, sondern auch komplett kratzerfrei durch ihren Stint gebracht.

Das Boxenstoppfenster ist immer in der Rennmitte und 10 Minuten lang. Genau zu dem Zeitpunkt sagten die Wetterfrösche voraus, dass es aufhört zu regnen. Nun war die Strategieabteilung gefragt. Geht man früh rein, bleibt dabei auf Regenreifen und hat am Ende des Rennens Probleme oder wechselt man zum Ende des Fensters auf Trockenreifen und muss zu Beginn des Stints höllisch aufpassen, um dann beim Endspurt angreifen zu können. Bei Rennminute 35 wäre die Box geschlossen worden und so sind wir mit beiden Autos auf dem letzten Drücker reingegangen und haben Slicks draufziehen lassen.

Rudi und Florian mussten dann sehr vorsichtig zu Werke gehen, bevor die Strecke abtrocknete und sie ihren Rhythmus fanden. Dann gehörten sie zeitweise zu den Schnellsten auf der Strecke und profitierten auch von Fehlern der Konkurrenz. Zudem ging die Strategie voll auf, denn es waren Fahrer auf Regenreifen unterwegs, die pro Runde bis zu 4 Sekunden auf uns verloren. So pflügte das Intruder Racing Team Paar gemeinsam durchs Feld und musste in den letzten Minuten nur noch die Plätze verwalten. Aufgrund des unerwartet guten Resultats wurde auch darauf verzichtet um die Position zu kämpfen, sondern den möglichen Erfolg schon zu genießen.

Am Ende eines antrengenden Rennens mit Mischverhältnissen haben unsere Fahrer das bestmögliche Ergebnis erreicht.

Mit einem verdienten Fotofinish kamen unsere Ü60 Racer Rudi Geiss und Patrick Thill im Ferrari auf P5 ins Ziel, während sich die sonst nicht so erfolgreichen Patrick Defawe und Florian Amrein im Porsche über P6 freuen durften.

Hier könnt ihr euch die Wiederholungen der Livestreams anschauen:

Geiss / Thill im Ferrari: https://www.youtube.com/live/1CApbBzV43o?si=TvCScvmsQlZ64hrC&t=2980

Defawe / Amrein im Porsche: https://www.youtube.com/live/kg10sPxzhPI?si=ylrhTc7tETC3mLg7&t=2034

In 14 Tagen steigt das Finale und wir bleiben im vereinigten Königreich. Dann geht es rüber ins Home of British Racing nach Silverstone, wo wir erneut ein sehr hart umkämpftes Rennen erwarten.

Bis dahin wünschen wir euch nicht nur eine besinnliche Advendtszeit, sondern auch ein frohes Weihnachtsfest, sowie jede Menge Grip und gebt weiter Gas!

Euer Intruder Racing Team.

 

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© Intruder Racing Team

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