und täglich gib uns unsere Bratwurst

Die wöchentliche Dosis Langstreckenhelden gaben wir uns diesmal in Australien. Im Rahmen der LFM GT3 Endurance Series waren wir in Bathurst unterwegs, wo wir den Mount Panorama bezwingen durften. Für das Intruder Racing Team startete aufgrund des zeitgleich endenden 24H Rennen vom Nürburgring nicht das gewöhnliche Gespann, sondern unser “Alles gut!” Duo Ferid Srdanovic / Patrick Defawe im Porsche 992 GT3 R. Die Testfahrten liefen vielversprechend, zumal beide Fahrer das erste Mal nach dem 1.9er Update dort unterwegs waren und sich erst ans neue Auto gewöhnen mussten.

Die Qualifikation haben wir uns geschenkt und wollten gleich die altbekannte IRT Taktik anwenden: von hinten starten und die Überreste der vor uns verunfallten Fahrzeuge aus dem Weg räumen. Somit gingen wir in Split 3 von P39 der 40 angemeldeten Teams ins Rennen.

Den Start übernahm Ferid und er konnte jedem Problem souverän ausweichen, auch wenn es zeitweise etwas warm hinten im Schlüpper wurde. Sein Stint lief problemlos und er konnte sich sogar bis zum ersten Fahrwechsel vom letzten Platz bis auf Position 11 nach vorne kämpfen.

Patrick übernahm und er kam sogar auf P10 aus der Box. Es ging sogar noch weiter in die Top 10 rein, obwohl der Zuffi ein etwas merkwürdiges Verhalten an den Tag legte, das wir unter der Woche so nicht erlebt hatten. Nach etwa 20 Minuten wurde das Heck beim Bremsen unruhig und es passierte, was wir lange nicht mehr erlebt haben: Patrick verlor die Kontrolle über das Auto und schlug leicht in die Mauer ein! Allerdings stand er so ungünstig innen in der Kurve, dass er den folgenden Zug komplett durchlassen musste. Neben einem Aufhängungsschaden, der uns umgehend zur Reparatur zwang, ging es von P11 bis auf P23 nach hinten.

Ferid hatte dann die Ehre auf P24 wieder auf die Strecke zu kommen und mit vollem Tank fahren zu müssen. Neben seiner normalen Fahrzeit von 45 Minuten musste er einmal durch die Boxengasse fahren und die 15 Minuten Restzeit bis zum letzten regulären Fahrerwechsel auf dem selben Reifensatz überbrücken. Es lief alles rund bei ihm und er konnte trotz einiger “Code Braun” Momente sogar wieder bis auf P21 vorfahren.

Patrick durfte auf P23 den Endspurt starten, der jedoch nur eine halbe Runde dauerte. Oben auf dem Berg kam es nach einem leichten Mauerkontakt noch zu einem Auffahrunfall, der unser Auto erneut frontal in die Wand krachen ließ. Resultat: Vorne beide Aufhängungen total kaputt und vom optischen Zustand des schwäbischen Flachkäfers wollen wir nicht reden. Jedenfalls war es ein Kampf, um zurück in die Box zu fahren. Anschließend nahm das Unheil seinen Lauf, denn nach der Reparatur reagierte das Lenkrad nicht mehr. Mehrere Versuche dies zu beheben verliefen erfolglos und so mussten wir wegen technischem Versagen das Auto bis zum Rennende in der Box stehen lassen.

Am Ende eines trotz fahrerischer Highlights sehr enttäuschenden Rennens belegten wir P36 von 40 gestarteten Teams in Split 3. Hier könnt ihr euch die Wiederholung unseres Livestreams anschauen: https://www.youtube.com/live/g2FqAJUfzro?feature=share&t=2500

Der nächste Lauf findet diesen Sonntag ab 17 Uhr statt. Die 3H von Misano sollten dann hoffentlich besser verlaufen und ein besseres Resultat für uns bereithalten. Bis dahin wünschen wir euch noch viel Grip und gebt weiter Gas!

Euer Intruder Racing Team.

© Intruder Racing Team

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